Krankenhaus
Märkisch-Oderland GmbH
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Sektor übergreifender Wissensaustausch der niedergelassenen Ärzte Bad Freienwalde

05.09.2012, Bad Freienwalde
TAPP, TEP, IPOM, Sublay – wo kommt das Netz hin?
Die geheimnisvollen Abkürzungen bezeichnen verschiedene Techniken und Behandlungsmethoden von Leisten- Nabel- und Narbenbrüchen. Um sie ging es am 22.8.2012 im Qualitätszirkel der niedergelassenen Ärzte aus der Region Bad Freienwalde.

Das traditionsreiche Forum ist eine wichtige Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch sowohl der niedergelassenen Ärzte als auch ihrer Kollegen aus dem klinischen Bereich. „Kollegen aus dem Krankenhaus Märkisch-Oderland treten bei uns regelmäßig mit interessanten Vorträgen auf. Das stärkt nicht nur die Zusammenarbeit der beiden Sektoren, ambulant und stationär, sondern ermöglicht uns auch einen Blick in die Klinikpraxis“, sagt Dr. Ernst-Otto Denk, Augenarzt in Bad Freienwalde und Leiter des Qualitätszirkels. Dr. Georg Bauer, Facharzt und Oberarzt der Chirurgischen Klinik am Krankenhaus Märkisch-Oderland (MOL), berichtete in der Veranstaltung über den aktuellen Stand der Versorgung von Leistenbrüchen, Nabel- und Narbenbrüchen entsprechend den Leitlinien der Fachgesellschaften. Pro Jahr werden am Krankenhaus MOL 450 Operationen in diesem Bereich durchgeführt. „Das ist schon eine Hausnummer“, meint Dr. Georg Bauer.
Schon seit Jahren werden am Krankenhaus Wriezen ein großer Teil dieser OPs endoskopisch über kleinste Schnitte durchgeführt. Der Vorteil für den Patienten sind geringere Schmerzen, eine schnellere Eingliederung in den Alltag und eine bessere Kosmetik. Auch die Rate von erneuten Brüchen an gleicher Stelle ist im Vergleich verschiedener Verfahren bei der endoskopischen Methode am niedrigsten. Auch komplizierte Leisten- und Narbenbrüche können inzwischen mit sehr guten Ergebnissen und einer niedrigen Komplikationsrate operiert werden.
Dabei klappt die Zusammenarbeit - auch dank solcher Qualitätszirkel - in unserer Region ganz hervorragend sagt Dr. Georg Bauer. Man kennt sich und findet auch in komplizierten Fällen immer einen Weg zum Wohle des Patienten. Die Zuweisung in die Klinik erfolgt bei eindeutigen Befunden entweder über den Hausarzt oder über die niedergelassenen Chirurgen. Nach der Operation, die in vielen Fällen nur einen stationären Aufenthalt von 2-3 Tagen umfasst, kann die Nachsorge dann wieder durch den einweisenden Arzt übernommen werden.
Jährlich werden deutschlandweit ca. 250.000 Leistenbrüche und ca. 70.000 Narbenbrüche operiert.
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