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Kampfansage an den Schlaganfall - Sonntagsvorlesung

25.11.2012, 10:00 - 11:30Uhr, Strausberg
Gehirn in Gefahr


In der Kantine des Strausberger Krankenhauses Märkisch-Oderland fand am Sonntag, den 25. November von 10.00 bis 11.30 Uhr eine Sonntagsvorlesung zum Thema „Gehirn in Gefahr – Kampfansage an den Schlaganfall“ statt.

Der Schlaganfall ist die Folge einer plötzlichen regionalen Durchblutungsstörung des Gehirns. Die Sauerstoffunterversorgung in dem betroffenen Gebiet führt zu einem Untergang an Nervenzellen. Deshalb ist jeder Schlaganfall ein Notfall und sollte zu einer unverzüglichen Krankenhausaufnahme führen. Die Ursache kann ein Gefäßverschluss oder eine Blutung sein. In Deutschland sind jährlich ca. 200 000 neue Patienten von einem Schlaganfall betroffen. Ein Drittel verstirbt an den direkten oder indirekten Folgen.

Der Schlaganfall ist die häufigste Ursache für bleibende Invalidität im Erwachsenenalter. Die Symptome können sehr vielfältig sein. Zu ihnen gehören z. B. eine Halbseitenlähmung, Gefühlsstörungen, Sprachschwierigkeiten, Sehstörungen oder eine Bewusstseinstrübung. Eine mögliche Akuttherapie ist die sog. Lysetherapie, die aber nur durchgeführt werden kann, wenn der Patient schnellstmöglich ein Krankenhaus erreicht. Aber auch der Erkennung und Behandlung der Risikofaktoren, wie Bluthochdruck, Diabetes oder Vorhofflimmern und einer gesunden Lebensweise kommt eine immense Bedeutung zu.

Im Rahmen der Herzwochen 2012 informierte Dr. Katrin Meisel, Oberärztin der Klinik für Innere Medizin, über die Symptome, die bei Schlaganfällen auftreten können und klärte über die wichtigen Erstmaßnahmen auf. Die Neurologin benannte Risikofaktoren und stellte Möglichkeiten der Vorbeugung vor. Auch über neueste Behandlungsmethoden und Forschungsergebnissen berichtete sie. Wie immer nutzten die Besucher der Vorlesung die Möglichkeit, am Ende der Veranstaltung ihre Fragen an die Expertin zu stellen.
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