A A A


Krankenhaus
Märkisch-Oderland GmbH
Strausberg
Prötzeler Chaussee 5
15344 Strausberg
Tel. 03341 / 52-0
Wriezen
Sonnenburger Weg 3
16269 Wriezen
Tel. 033456 / 40-0
Hygiene darf nie zum Stillstand kommen!
Den meisten Patienten ist die Krankenhaushygiene nur durch negative Schlagzeilen aus den Medien ein Begriff.

Schlagzeilen, die in den vergangenen Jahren ausschlaggebend dafür waren, dass deutschlandweit ein Umdenken auf diesem Gebiet einsetzte und neue Maßnahmen eingeleitet wurden, die in erster Linie für mehr Patientensicherheit stehen sollen.
Gesetzestexte wurden angepasst, Hygieneverordnungen auf Landesebene erlassen und zusätzliches Fachpersonal ausgebildet.
Maßnahmen, die die Krankenhaushygiene zukünftig deutlich stärken sollen, um jedem Patienten ein hohes Maß an Qualität und Sicherheit zu gewährleisten.
Dieses Ziel können wir nur in gemeinsamer Arbeit mit dem Krankenhauspersonal erreichen, da von allen Mitarbeitern ein verantwortungsbewusstes Einhalten der Hygiene praktiziert werden muss.
Aus diesem Grund wurde auch in der Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH die Organisationsstruktur der Krankenhaushygiene in den vergangenen Jahren an die gesetzlichen Bedingungen angepasst.
Mit Stand vom 16. Dezember 2016 stehen der Einrichtung somit eine intern tätige curricular fortgebildete Krankenhaushygienikerin und zwei Hygienefachkräfte zur Verfügung.
Ein weiteres Ziel unserer Arbeit ist es, das Risiko für Patienten eine Infektion im Krankenhaus zu erwerben, so gering wie möglich zu halten. Durch regelmäßige Weiterbildungen sowie Beratungen des Krankenhauspersonals und durch fortlaufende Kontrollen wichtiger Arbeits- und Funktionsabläufe wollen wir dieses Ziel erreichen.

Ein kurzer Überblick über Aufgabenfelder der Krankenhaushygiene:
  • Beratung der Krankenhausleitung in allen Fragen der Krankenhaushygiene und Infektionsprävention
  • Beratung von Patienten/-innen und Angehörigen
  • Erstellung von Hygiene- und Desinfektionsplänen auf der Basis von gesetzlichen Vorgaben
  • Teilnahme, Vor- und Nachbereitung amtsärztlicher Begehungen
  • Teilnahme an hygienerelevanten Arbeitskreisen, Projekten und Qualitätszirkeln (inner- und außerbetrieblich)
  • Implementierung der hygienischen Vorgaben in die Pflegestandards
  • Erfassung und Dokumentation von nosokomialen Infektionen via Statistiken
  • Fortlaufende Analyse wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Infektionsprävention sowie
    internationaler, bundes- und landesspezifischer Regelungen und Umsetzung dieser
    Erkenntnisse in die hygienischen Strukturen und Prozesse vor Ort
  • Durchführung von Prozess-Compliancebeobachtungen
  • u.v.m.
Hygiene muss viel hinterfragen, um Veränderungen bewirken zu können und wirft selbst viele Fragen auf.
Sofern Sie eine haben sollten (bspw. in Bezug auf das MRSA-Aufnahmescreening, das je nach Vorhandensein von Risikofaktoren in unserer Einrichtung umgesetzt wird) oder uns Anregungen mitteilen möchten, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.
Tilo Dewitz
Staatlich anerkannter Gesundheits- und Krankenpfleger für Hygiene
Ferdinand Matthes
Staatlich anerkannter Gesundheits- und Krankenpfleger für Hygiene

^