HNO Praxis in Bad Freienwalde hat noch Kapazitäten
16.10.2026, Bad Freienwalde
Die kalte Jahreszeit hält merklich Einzug in unsere Region. Da wundert es nicht, wenn die eine oder andere Erkältungswelle die Wartezimmer von Haus- und Hals-Nasen-Ohren-Ärzten füllt. Auch in der HNO-Praxis von Dr. med. Ulrike Pester in der Schlosspark Ambulanz in Bad Freienwalde sind fast alle Plätze belegt. Aber eben nur fast. Noch können neue Patienten auf Überweisung des Hausarztes die Sprechstunde in Anspruch nehmen.
Wer aber bei Hals-Nasen-Ohren-Arzt nur an Ohrenschmalz oder Polypen denkt, kennt nur einen Bruchteil dieses vielfältigen Fachgebietes in der Medizin. Die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde umfasst Prävention (Vorbeugung), Diagnostik (Untersuchung und Diagnosestellung), konservative (erhaltende) und operative Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation nach Eingriffen. Außer Verletzungen, Infektionen, Funktionsstörungen diagnostiziert der Hals-Nasen-Ohren-Arzt auch Krebserkrankungen im Kopf- und Halsbereich.

Dr. med. Ulrike Pester führt seit Herbst 2021 die HNO Praxis. Ihre beruflichen Stationen führten Sie nach dem Medizinstudium in Berlin in die HNO-Kliniken nach Frankfurt/Oder und Sandnessjøen in Norwegen und dann zurück nach Berlin und von dort nach Bad Freienwalde, wo sie die Praxis mitten in der Corona-Pandemie übernommen hat. 2011 erwarb sie die Zusatzbezeichnung Allergologie. Damit erweiterte sie ihr medizinisches Spektrum, das den Patienten mit Allergien oder den Verdacht darauf erheblich weiterhilft.
In der uns bevorstehenden Erkältungs- und Grippesaison kommen die Patienten besonders häufig mit Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) und Halsschmerzen zum Arzt. Verstopfte oder laufende Nasen (Rhinitis), Druckschmerzen im Gesicht und eingeschränkter Geruchssinn, Schluckbeschwerden und Heiserkeit, Ohrendruck, Entzündungen oder akuter Schwindel sind nur einige Symptome, die bei Patienten mit einer Erkältung oder einem Grippalen Infekt im Herbst auftreten können.
„Bisher besteht kein Aufnahmestopp für neue Patienten bei uns in Bad Freienwalde“, bestätigt Dr. Pester. „Die meisten Patienten, die durch Überweisung über den Hausarzt zu uns kommen, erhalten innerhalb von ein bis zwei Wochen einen Erstvorstellungstermin.“ Patienten, die zur Hördiagnostik für ein Rezept für eine Hörgeräte-Verordnung in die Praxis kommen, können sich innerhalb von zwei bis drei Monaten dort vorstellen.
Eine wohnortnahe Versorgung im Bereich Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde im Landkreis Märkisch-Oderland ist aus mehreren medizinischen und strukturellen Gründen von zentraler Bedeutung. Bei akuten Fällen ist schnelle Hilfe gefordert. Viele HNO-Beschwerden wie ein akuter Hörsturz, heftiges Nasenbluten, akute Mittelohrentzündungen oder starke Ohrenschmerzen erfordern eine schnelle Diagnose und Behandlung. Lange Fahrtzeiten belasten Patienten zusätzlich und können Heilungsprozesse verzögern.
Auch für Kinder und Senioren sind kurze Wege von Vorteil: HNO-Erkrankungen, wie vergrößerte Polypen oder Flüssigkeit im Ohr, treten besonders häufig bei Kleinkindern auf. Für Familien sowie für die alternde Bevölkerung in ländlicheren Regionen von MOL ist eine Erreichbarkeit ohne lange Fahrzeiten sehr wichtig.
Dadurch werden Notaufnahmen der Krankenhäuser entlastet: Eine stabile fachärztliche Versorgung im Medizinischen Versorgungszentrum, wie sie in Seelow, Strausberg, Bad Freienwalde, Wriezen oder Hönow stattfindet, sichert Patienten zu, dass sie in den Akutsprechstunden der Praxen behandelt werden und nicht die Notaufnahmen der Krankenhäuser blockieren.
Wichtig für Patienten nach einer HNO-Operation ist eine kontinuierliche Nachsorge. Eine wohnortnahe Praxis stellt sicher, dass Patienten regelmäßig und unkompliziert ihre Nachsorgetermine wahrnehmen können.
Die Hals-Nasen-Ohren-Praxis in Bad Freienwalde ist Montag bis Freitag für ihre Patienten erreichbar.
Tel.: 03344 300 250



















