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Krankenhaus
Märkisch-Oderland GmbH
Strausberg
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Ambulante Operationen - Handchirurgie
Karpaltunnelsyndrom
Hierunter versteht man eine "Nerveneinklemmung" an der Hand. Dabei spannt sich in der Höhe des Handgelenkes zwischen Daumen- und Kleinfingerballen ein breites Band aus. Dieses Band ist das Dach eines Kanals, dem sogen. Karpaltunnel. Der Karpaltunnel ist eine tunnelartige Röhre, die sich in der Tiefe zwischen der Daumenballenmuskulatur und der Kleinfingerballenmuskulatur befindet. In diesem Kanal befindet sich u. a. ein wichtiger Handnerv - der Nervus medianus (Mittelarmnerv). Beim Karpaltunnelsyndrom ist der Karpaltunnel zu eng. Folglich wird auf den Nerven Druck ausgeübt und der eingeklemmte Nerv schmerzt. Für dieses Krankheitsbild ist typisch, dass die Schmerzen besonders in der Nacht sehr stark sind. Beim Fortschreiten des Krankheitsbildes entsteht ein andauerndes taubes Gefühl, dass insbesondere den Daumen, Zeige- und Mittelfinger betrifft. Besteht die Erkrankung über viele Jahre, kann es auch zu einem Schwund der Daumenballenmuskeln kommen. Der Daumen kann dann nicht mehr kraftvoll den Fingern gegenübergestellt werden.
Schnellende Finger
Bei diesem Krankheitsbild kommt es etwa in zwei von drei Fällen bei dem Versuch, einen Finger oder den Daumen zu strecken, zu einem plötzlichen "Rucken" des Fingers bzw. des Daumens. Nach einem anfänglichen Festhaken springt der Finger dann förmlich in die Streckposition (vergleichbar mit einem Klappmesser). Dieses Symptom ist besonders morgens oder nach längerer Ruhe der Hand vorhanden. In einigen Fällen besteht bei diesem Krankheitsbild allerdings kein "klassisches" Schnappen: Hier leiden die Betroffenen an ausgeprägten Schmerzen beim Faustschluss oder auch beim Strecken der Finger. Auch dieses Symptom ist besonders morgens sehr ausgeprägt. Die Betroffenen haben Schwierigkeiten die Faust vollständig zu schließen oder die Finger voll zu strecken. Die ganze Hand fühlt sich besonders morgens steif an.
Dupyntrensche Kontrakturen
Hierunter versteht man eine Wucherung des Fasziengewebes unter der Haut der Handfläche und der Finger. Zwischen der Handhaut und den Beugesehnen und Nerven der Hand liegt eine strangförmige Gewebeschicht. Sie wird im Fachterminus Palmaraponeurose genannt. Beim festen Zugreifen oder beim Sturz auf die Hand schützt dieses Gewebe die darunter liegenden empfindlichen Sehnen und Nerven. Beim Morbus Dupuytren verändert sich jedoch dieses Gewebe: Es wird strangförmig und immer dicker, es bildet Knoten und verkürzt sich. Dadurch werden zwar langsam aber fortschreitend die Finger immer mehr gekrümmt.
Wartenberg Syndrom
Der Ellennerv (Nervus ulnaris) verläuft an der Innenseite des Ellenbogengelenkes in einer recht engen, knöchernen Rinne, die im Fachterminus auch als Sulcus bezeichnet wird. Bei einem heftigen Stoß an dieser Stelle kommt es zu elektrisierenden Schmerzen, im Volksmund auch als „elektrischer Knochen“ oder“ Musikantenknochen“ bezeichnet. Im Bereich dieser Knochenrinne kann der dort verlaufende Nerv durch Brüche, Verschleißerkrankungen oder auch durch einen chronischen Druck geschädigt werden. Bei manchen Menschen trägt auch eine anatomische Veränderung am Ellenbogengelenk (sog. X-Ellenbogen) zu einem ständigen Zug am Nerven und damit zu einer Schädigung dieses Nerven bei.
Sulcus ulnaris
Hierbei handelt es sich um eine chronische Druckschädigung besonders in der streckseitigen Daumen- bzw. Zeigefingerseite. Die Patienten klagen über ein Kribbeln an der Streckseite der betroffenen Hand. Es kribbelt an Daumen und Zeigefinger. Dieses liegt an einer Einengung des oberflächlichen Astes des Speichennervens am Unterarm.

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