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Krankenhaus
Märkisch-Oderland GmbH
Strausberg
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Terminvergabe:
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Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Urologie

Neben der Versorgung akuter urologischer Erkrankungen liegt der Schwerpunkt des Fachbereiches Urologie auf der Diagnostik und Therapie von Harnsteinleiden, Prostatavergrößerungen, Harnröhrenengen, Tumoren der Harnblase und Krankheiten der männlichen Genitalorgane (Andrologie).

Hierbei kommen in der Diagnostik moderneste Verfahren zum Einsatz - zum Beispiel Endosonographie, Videoendoskopie, TRUS-gesteuerte (transrektaler Ultraschall) Prostatabiopsie bei Verdacht auf eine bösartige Prostataerkrankung, urodynamische Untersuchungen etc. - ergänzt durch die im Haus verfügbaren speziellen radiologischen Untersuchungen, wie Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT).

In der operativen Therapie finden überwiegend minimal-invasive OP-Methoden Anwendung, so zum Beispiel bei der Entfernung von Blasentumoren und Blasensteinen oder bei der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung durch die Harnröhre (transurethrale Resektion).

Nicht zuletzt kann eine leitliniengerechte uroonkologische Versorgung von Patienten mit urologischen Tumoren erfolgen, sofern dies unter stationären Bedingungen erforderlich ist (zum Beispiel medikamentöse Tumortherapien).
Gut zu wissen: Gutartige Prostatavergrößerung
Die Prostata produziert die Samenflüssigkeit, die die Spermien transportiert. Sie ist normalerweise etwa vier Zentimeter groß und sitzt direkt unterhalb der Harnblase. Bei jungen Männern ist die Prostata vergleichsweise so groß wie eine Kastanie oder Walnuss. Die Größe des Organs nimmt im Lauf des Lebens aber zu. Dadurch kann die Harnröhre eingeengt und das Wasserlassen erschwert werden. Ab dem 50. Lebensjahr klagen Männer häufiger über derartige Beschwerden.
Symptome
Diese können sein:

  • Häufiger und starker Harndrang (auch nachts)
  • Verlangsamtes Wasserlassen
  • Unterbrochenen Harnstrahl
  • Das Gefühl, dass die Blase nie ganz entleert wird
  • Im fortgeschrittenen Stadium: sogenannte Überlaufinkontinenz, d.h. die Harnblase ist maximal gefüllt und entleert sich unkontrolliert. Auch ein kompletter Harnverhalt ist möglich
Werden die Symptome nicht behandelt, können bleibende Schäden an der Harnblase oder den Nieren entstehen. Ein Arztbesuch ist deshalb unabdingbar.
Diagnostik
Nach einer eingehenden Befragung durch den Urologen werden verschiedenen Untersuchungen vorgenommen, wie eine Abtastung der Prostata, eine Untersuchung des Urins und des Blutes sowie z.B. eine Ultraschalluntersuchung.
Behandlung
Bei leichten Symptomen und wenn die Beschwerden den Lebensalltag des Patienten nicht zu sehr einschränken, wird ein kontrolliertes Abwarten empfohlen. Sollten die Beschwerden aber zunehmen, wird die gutartige Prostatavergrößerung entweder mit Medikamenten behandelt oder eine Operation wird nötig. Dadurch soll die Prostata verkleinert und damit die Einengung der Harnröhre beseitigt werden.

Auch eine Änderung des Lebensstils kann zu einer Besserung der Beschwerden beitragen, denn eine ungesunde Ernährungsweise, Übergewicht, Rauchen und Alkoholkonsum sind Faktoren, die eine Vergrößerung begünstigen.
Gut zu wissen: Harnsteine
Damit sind kristalline Ablagerungen in den Harnwegen in unterschiedlicher Zusammensetzung und Größe gemeint. Sie können durch Entzündungen der Nieren oder der ableitenden Harnwege oder als Folge von Gicht und Diabetes mellitus entstehen. Eine falsche Ernährung, Übergewicht, Stoffwechselstörungen oder anatomische Besonderheiten der ableitenden Harnwege können ebenfalls Ursachen für Harnsteine sein. Besonders im Sommer wird immer wieder auf ein ausreichendes Trinken hingewiesen, das vor allen ältere Menschen oft vernachlässigen. Dadurch kann das Risiko einer Harnsteinbildung verringert werden.
Symptome
Bei einem Harnsteinleiden treten oft Koliken auf. Das sind plötzlich einsetzende, heftige Schmerzen, die intervallartig auftreten und wieder nachlassen. Je nachdem wo sich der Stein in der Niere oder im Harnleiter befindet, treten Schmerzen in der Flanke, in der Leistenregion im Unterbauch oder im Bereich der Genitalien auf. Gleichzeitig haben die Betroffenen häufig starken Harndrang. Der Urin kann sich durch Blutbeimengungen rot färben.
Diagnostik
Nach der Erfragung der Krankheitsvorgeschichte, die sich auch auf andere Familienmitglieder beziehen kann und einer Abfragung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten schließt sich die körperliche Untersuchung an. Die Mediziner werden die Flanken und den Bauch abtasten und eine Urin- und Blutprobe entnehmen. Um die Lage des Steins zu bestimmen und eine eventuelle Harnstauung festzustellen, kommt zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) zum Einsatz. Wird eine Röntgenuntersuchung oder Computertomographie erforderlich, bekommt der Patient gegebenenfalls ein Kontrastmittel gespritzt, um zusätzliche Informationen über die Harnwege und die Steinlage zu erhalten.
Behandlung
Durch krampf- und schmerzlösende Mittel kann ein natürlicher Abgang der Harnsteine beschleunigt werden. Sollte der Stein nicht von selbst den Körper verlassen, wird eine weiterführende Behandlung erforderlich, um Komplikationen zu vermeiden. Welche die beste Vorgehensweise für Sie ist, wird der Facharzt mit Ihnen persönlich besprechen.
Unsere Schwerpunkte der Urologie zusammengefasst
  • Diagnostik und Therapie von Harnsteinleiden
  • Prostatavergrößerungen
  • Harnröhrenengen
  • Tumoren der Harnblase


Tel.: 03341 / 52 – 22 250
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