Das Krankenhaus informiert zum Corona-Virus
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Besuchsregelungen, Maßnahmen des Krankenhauses, wichtige Telefonnummern und Informationen des Landkreises.

Krankenhaus
Märkisch-Oderland GmbH
Strausberg
Prötzeler Chaussee 5
15344 Strausberg
Tel. 03341 / 52-0
Terminvergabe:
Tel. 03341 / 52 - 21 500
Wriezen
Sonnenburger Weg 3
16269 Wriezen
Tel. 033456 / 40-0

Klinik für Orthopädie, Sportmedizin und Rehabilitation
Rekonstruktive Chirurgie

Die Klinik für Orthopädie und Traumatologie nimmt verschiedene Korrektureingriffe bei Patienten mit Pseudarthrose, Knocheninfektionen oder ähnlichem vor.

Wenn die konservative Behandlung (Ruhigstellen etc.) oder auch eine Operation bei einem Knochenbruch vorgenommen werden, heilt der gebrochene Knochen in der Regel vollständig aus. Allerdings können mangelnde Ruhigstellung oder eine Einklemmung des umliegenden Gewebes zwischen den Knochenstücken dazu beitragen, dass die Knochenheilung sich verzögert oder eine Pseudarthrose entsteht. Auch Infektionen nach Operationen oder eine mangelhafte Durchblutung können dafür verantwortlich sein, dass das Zusammenwachsen sich verlangsamt.

Bei Infektionen, die als Folge von Komplikationen nach Verletzungen am Bewegungsapparat auftreten, ist eine frühzeitige Diagnostik und umfassende Therapie nötig, um die Behandlungszeit und damit die Krankheitsdauer zu verkürzen. In der Wriezener Abteilung werden alle Arten von Knocheninfektionen des Bewegungsapparates behandelt.
Gut zu wissen: Pseudarthrose (PSA)
Wenn ein Knochenbruch vier bis sechs Monaten braucht, um auszuheilen, spricht man von einer verzögerten Frakturheilung. Sollten nach sechs Monaten noch immer Beschwerden auftreten, hat sich vermutlich eine Pseudarthrose entwickelt. Die Knochen weisen Unterbrechungen auf, die auch überbeweglich sein können. So kann sich ein Falschgelenk entwickeln, dass zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen kann.

Die PSA wird eingeteilt in die hypertrophe/atrophe Pseudarthrose und die vitale/avitale Pseudarthrose. Von hypertropher, vitaler Pseudarthrose sprechen die Orthopäden und Unfallchirurgen, wenn das Knochen- und Knorpelgewebe im Übermaß nachgebildet werden. Bei einer atrophen Pseudarthrose wird das Gewebe schlechter durchblutet und es kommt zu einer Reduzierung der Knochenstruktur.

Um die Pseudarthrose zu behandeln, stellen die Ärzte den Bruch mit Platten, Nägel oder Fixateuren ruhig, entfernen nicht vitale und gegebenenfalls infizierte Knochenbereiche und unterstützen den Knochen beim Wachstum.
Termine unter
Tel.: 03341 / 52 – 21 500
« zurück
Medizinische Hochschule Brandenburg
Nominierung Beste Klinik-Webseite
ImedOn 2021 Logo
^